Der Rucksack ist strapazierfähig und sorgfältig genäht, die Nähte sind solide und die Molle-Gurte sowie die Frontausschnitte bestehen aus hochwertigen Materialien. Die Reißverschlüsse funktionieren bisher einwandfrei. Ich wundere mich jedoch über das angegebene Fassungsvermögen von 51 Litern, denn tatsächlich fasst der Rucksack etwa 38-40 Liter. Trotzdem konnte ich problemlos folgendes verstauen: eine große 2-Liter-Trinkflasche, drei kleinere 0,33-Liter-Flaschen, eine 0,5-Liter-Isotonik-Flasche, eine Hängematte, zwei Sitzmatten, eine große zusammenklappbare japanische Säge, eine Arpol-Nahrungsration, eine zusätzliche Portion Essen, einen großen Regenschutzmantel, ein komplettes Wäsche- und Combatshirt-Set, ein Hygiene-Set, Insektenschutzmittel, dicke taktische Handschuhe, eine Kartenhülle, 5 Meter 4mm-Seil, einen Metallbecher und eine Rolle Toilettenpapier. Kleine EDC-Gegenstände habe ich an den Molle-Schlaufen an den Seiten des Rucksacks befestigt. Eine sehr praktische Lösung wurde für die Enden der Kompressionsriemen verwendet – nach dem Kürzen können sie mit Klettverschluss befestigt werden, damit sie nicht herumbaumeln. Ich habe jedoch drei kleine Anmerkungen: Erstens – bei einer Körpergröße von 180 cm lag der Brustgurt nach dem Schließen an meinem Hals und ließ sich wegen der Nähte an den Gurten nur schwer verstellen. Zweitens – der Hüftgurt stabilisiert den Rucksack gut, könnte aber breiter sein. Drittens – die Riemen am Boden sind für eine größere Matte etwas zu kurz. Trotz dieser Kleinigkeiten finde ich, dass es ein funktionaler, bequemer und solide gemachter Rucksack ist, den man auf jeden Fall kaufen sollte.